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Der Heizkörper Spitzenreiter unter den Raumwärme- Verteilern

Heizkörper

Eine aktuelle Studie von Kesselheld liefert spannende Ergebnisse über das Heizverhalten in deutschen Haushalten.

Infrarotheizungen, Konvektoren und Fußbodenheizungen zählen zu den bekannten Wärmeverteilern im Hausgebrauch. Trotz verschiedenen Möglichkeiten zur Verteilung von Heizwärme setzen Heizungskunden auf traditionelle Mittel: den Heizkörper.

75 Prozent der Kunden präferieren Heizkörper

Rund drei Viertel der befragten Online Nutzer gaben bei der Frage, welche Art der Wärmeverteilung gewünscht sei, den Heizkörper an.

Und dies aus gutem Grund: Mit zahlreichen Ausführungen und Modellen lässt sich der Heizkörper leicht an die eigenen Bedürfnisse anpassen und in den Wohnraum integrieren. Ob Paneel Heizkörper, Rippenheizungen, Plattenheizkörper oder vertikale Heizkörper, diese Art der Wärmeverteilung lässt keine Designwünsche offen.

Fußbodenheizung und Heizkörper – der ideale Mix für 15 Prozent der Kunden

Heizkörper oder Fußbodenheizung?
Gerade bei der Renovierung und Sanierung oder dem Bau eines Eigenheims erfolgt der Einbau einer Fußbodenheizung. 15 Prozent der Befragten schätzen den zusätzlichen Komfort durch die bodennahe Wärme, wollen aber nicht auf den zuverlässigen Heizkörper verzichten.

10 Prozent der Befragten nutzen ausschließlich eine Fußbodenheizung

Die potenziellen Heizungskunden des bundesweiten Heizungsbauers Kesselheld nutzen Ihren Wohnraum gerne in vollem Maße. Somit verzichten 10 Prozent auf den sperrigen Heizkörper und nutzen die in den Fußboden eingelassene Fußbodenheizung.

Vor allem Neubauten, die energetische Standards und die hohen Dämmvorschriften der Energieeinsparverordnung erfüllen, verbauen in Verbindung mit einer energieeffizienten Erdwärmepumpe eine Fußbodenheizung.

Kompatibilität von Fußbodenheizung und Wärmepumpe

Die Fußbodenheizung zählt zu den Niedertemperatursystemen und realisiert auch mit niedrigen Vorlauftemperaturen aufgrund des hohen Heizwasservolumens eine stabile Wärmeverteilung. Dies ist besonders vorteilhaft für Wärmepumpen. Denn deren Effizienz steigt mit sinkender Vorlauftemperatur.

Ein Heizkörper besitzt eine Vorlauftemperatur von ungefähr 60 Grad Celsius. Um diese Temperatur zu erreichen, muss eine Wärmepumpe Strom hinzuziehen. Je mehr Strom zur Erwärmung benötigt wird, desto ineffizienter und kostenintensiver ist die Heizmethode.

Aus diesem Grund ist eine Fußbodenheizung die ideale Kombination. Mit einer Vorlauftemperatur von 35 Grad Celsius wird weniger elektrische Energie benötigt und die Leistung der Wärmepumpe effizient genutzt.

Informationen über den Heizungsmarkt

Mehr Informationen zum Status Quo des Heizungsmarktes finden Sie im Heizungsmarktreport 2017/2018. Die Firma Kesselheld und ihre Heizungsbauer stehen Ihnen für Beratung zu neuen Heizsystemen zur Verfügung.


Peter Farrenkopf