Wie viele Stromanbieter gibt es?

In Deutschland gibt es über 1000 Stromanbieter.Deutschland, und andere europäische Länder? Hierzulande können sich Verbraucher über eine Vielzahl von Stromangeboten freuen. Innerhalb der Europäischen Union ist Deutschland mit über 1000 Stromanbieter absoluter Spitzenreiter.

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Den zweiten Platz in der EU belegt unser Nachbarland Polen, knapp 500 Stromanbieter können die Verbraucher dort überprüfen, gefolgt von Tschechien die es wiederum auf gut 400 Stromanbieter geschafft haben.

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Wettbewerb unter Stromanbieter

Wettbewerb unter den Stromanbietern nach der LiberalisierungHintergrund: Im Frühjahr 1998 erfolgte durch eine neue EU- Energierichtlinie die Liberalisierung des deutschen Strommarktes, die zur Öffnung der Energiemärkte für Strom und Erdgas führte, wodurch die Vielfalt der steigenden Wettbewerbsintensität sowohl auf dem Strom- als auch auf dem Gasmarkt in der Vergangenheit stetig zugenommen hat. Damit der Strom aber auch von sehr weit entfernten Kraftwerken zum Verbraucher kommt, mussten die bereits bestehenden Stromversorger ihre Netze für Mitbewerber gegen Gebühr öffnen. Kunden können nun auf diversen Internetportalen nach dem Wettbewerbsprinzip ihren Stromanbieter selbst aussuchen und zu einem anderen Stromanbieter wechseln.

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Etwa 60 Prozent aller Stromkunden der Bundesrepublik haben seit der Liberalisierung des Strommarktes, ihren Stromanbieter noch nie gewechselt.

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Ärger um Neukundenboni?

Vor einem Vertragsabschluss überprüfen Sie, unter welchen Bedingungen Sie ein Bonus vom Energieunternehmen erhalten. Behalten Sie stets das Kleingedruckte im Auge. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Anbieters geben Aufschluss darüber, wann, wie und unter welchen Bedingungen der Bonus gezahlt oder verrechnet wird. Geschäftspraktiken bei dem eine fristgerechte Kündigung innerhalb der Mindestvertragslaufzeit als eine vorzeitige Beendigung ausgelegt wird, sollten Sie meiden.

Verweigert der Versorger den Bonus,
obwohl sämtliche vertragliche Verpflichtungen erfüllt wurden, bleibt meist nur noch der Gang zur
Verbraucherzentrale.

Den Neukundenbonus gibt es natürlich nur für Kunden, die in den vergangenen 6 Monaten vor Vertragsschluss keinen Vertrag mit dem neuen Anbieter und dessen Tochtergesellschaften hatte.

Bei negativer Schufa wechseln?

Trotz schulden und negativer Schufa den Stromanbieter wechseln?Weg vom Grundversorgungstarif bei Zahlungsschwierigkeiten – Kunden die häufig mit Zahlungsausfälle konfrontiert waren können u.U den Anbieter nicht so einfach kündigen, um so in günstigere Verträge zu gelangen.

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Ein Grund dafür ist die Schufa-Klausel beim Vertragsabschluss. Ein nagativer Schufa-Eintrag kann zur Ablehnung des Vertrags führen. Verbraucher die bisher allerdings zuverlässig bezahlt haben und vertragliche Verpflichtungen erfüllen, müssen nicht mit einer Ablehnung rechnen. Zahlungsunfähige Kunden bleibt leider oft nur der Gang zum teuren Grundversorger, da dieser gesetzlich dazu verpflichtet ist, Haushaltskunden mit Energie zu versorgen. Wer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt muss auch mit einer Unterbrechung der Energieversorgung beim Grundstromversorger rechnen! – Geregelt wird das Ganze nach § 19 Abs. 2 StromGVV. Wer seine gespeicherten Daten bei der Schufa vorab überprüfen möchte, kann einmal pro Jahr kostenlos sich eine Schufa-Auskunft bei meineSCHUFA.de einholen.

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Ökostrom der saubere Strom!

Naturstrom, Ökostrom- der sauber Strom vom StromanbieterÖkostrom vom Stromanbieter: Umweltbewusste Kunden können auch einen Tarif wählen der die Versorgung mit Ökostrom garantiert, um so etwas für den Atomausstieg beizutragen.

Es ist zwar richtig das alle Kraftwerke ins gleiche Netz einspeisen und somit auch alle Kunden diesen Strommix erhalten, aber Kunden die einen Ökostromtarif abschließen erhalten diesen auch, da der Energieversorger dann nämlich dazu verpflichtet ist „grünen Strom“ einzuspeisen.

Wer grundsätzlich nur nach Ökostomtarife suchen will, für den empfehlen wir diesen Tarifrechner. Bei dieser Voreinstellung werden dann nur Anbieter berücksichtigt die auch tatsächlich Ökostrom liefern.

 

Ratenzahlung beim Stromversorger?

Erstes Gebot bei Stromschulden, sprechen Sie umgehend mit Ihrem Anbieter über die Möglichkeit einer Ratenzahlung, damit es nicht zu einer Stromsperre kommt.

Gerade bei Nachzahlungen aus der Jahresabrechnung kommt es nicht selten vor, das Kunden den geforderten Betrag nicht auf einmal bezahlen können. Da sich viele Energieversorger bei Nachzahlungen aus Jahresabrechnungen dennoch auf Ratenzahlung einlassen, lohnt es sich nicht den Kopf in den Sand zu stecken.

Beachten Sie allerdings, das bei einer vereinbarten Ratenzahlung diese auch in vollem Umfang eingehalten werden muss. Kommt eine Einigung mit dem Anbieter nicht zustande, bleibt nur noch der Weg zum Jobcenter oder Sozialamt übrig. Gegebenenfalls erhalten Sie von dort dann ein zinsloses Darlehen um die Stromsperre zu umgehen. Dieses Darlehen muss natürlich wieder zurück gezahlt werden.

Sparen ohne zu verzichten

Stromsparen und dabei Geld sparenStromsparen bedeutet nicht gleichzeitig zu verzichten. Der beste, am meisten nachhaltige und wirtschaftlichste Klima und Ressourcenschutz besteht aber immer noch – oder mehr und mehr – im Nicht-Verbrauch von Energie.

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Das Nicht-Verbrauchen von Energie vermeidet entsprechend auch Folgekosten für Energiebeschaffung, Anlagentechnik, Instandhaltung und Erneuerung. Kostensenkung durch Energieeinsparung ist der Grundsatz aus betriebswirtschaftlicher Sicht und sollte stets das Argument sein, sich zukünftig mit den Themen Energieeinsparung und Energieeffizienz auseinander zu setzen.

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Kündigungsrecht bei Umzug?

Ihr Kündigungsrecht bei Umzug (Sonderkündigung)Sollten Sie ein Umzug in eine neue Wohnung planen können Sie ggf. vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Zu unterscheiden ist dabei, ob der Umzug im Netzgebiet des Versorgers stattfindet? Wer im Netzgebiet bleibt kann nicht mal eben so den Stromanbieter kündigen.

Wer noch beim Grundversorger ist muss sich weniger Sorgen machen, hier beträgt die Kündigungsfrist nur zwei Wochen. Fristen und Umzugsklauseln sollten aber genau betrachtet werden.

Ein Sonderkündigungsrecht kann Ihnen u.U. zustehen wenn der Stromanbieter die Preise erhöht. In diesem Fall sollte man aber sehr schnell Reagieren, da einem nur eine sehr kurze Frist eingeräumt wird.

 

Abschlagszahlung zu hoch?

Abschlagszahlungen an den Energieversorger orientieren sich am Vorjahresverbrauch. Sollten zu hohe Abschläge gefordert werden, können Sie beim Versorger Widerspruch erheben. Sobald Sie einen schriftlichen Widerspruch gegen zu hohe Abschläge
eingereicht haben, ist ihr Versorger dazu verpflichtet Ihnen die Abschlagshöhe zu begründen.

Sollte sich Ihr Stromverbrauch durch eine familiäre Veränderung deutlich nach unten bewegen, können Sie Ihren Versorger auch um Herabsetzung der Abschlagszahlung bitten. Diese oder ähnliche Gründe müssen Sie dem Versorger allerdings glaubhaft schildern.

Wohngemeinschaften können z.b. als Grund einen Auszug aus der Wohnung angeben, wodurch sich der Verbrauch Reduziert hat. Sobald der Energieversorger erkennt das Ihre Gründe angemessen sind wird in der Regel der Abschlag angepasst.